Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung

Inhaltsverzeichnis:

Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung
Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung
Anonim

Die Aufnahme von Nährstoffen aus Speisen und Getränken ist Teil der Funktion des Dünndarms. Aus diesem Grund spielt der Dünndarm eine wichtige Rolle im Verdauungsprozess. Um mehr über die Funktion und Funktionsweise des Dünndarms zu erfahren, lesen Sie die folgende Erklärung

Der Dünndarm ist eines der Organe im Verdauungssystem, das dazu dient, Nährstoffe aus den konsumierten Speisen und Getränken abzubauen und aufzunehmen. Diese Nährstoffe werden später für die Bildung und Reparatur von Zellen und die Erh altung von Körpergewebe verwendet.

Die Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung - Alodokter
Die Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung - Alodokter

Verschiedene Organe des Verdauungssystems und ihre Funktionen

Die Eingeweide im menschlichen Körper sind vom Ende des Magens bis zum Anus verbunden. Darmorgane werden in zwei Teile geteilt, nämlich den Dünndarm und den Dickdarm.

Der Dünndarm ist etwa 6 m lang und hat einen Durchmesser von 2,5 cm. Der Dünndarm besteht aus drei Teilen, nämlich dem Duodenum (Zwölffingerdarm), dem Jejunum (Leerdarm) und dem Ileum (Resorptionsdarm).

Der Großteil der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen aus Speisen und Getränken findet im Dünndarm statt.

Inzwischen ist der Dickdarm etwa 1,5 m lang und hat einen Durchmesser von 7,5 cm. Der Dickdarm ist für die Verarbeitung von Nahrungsresten zuständig, die vom Dünndarm nicht verdaut oder aufgenommen werden können.

Der Dickdarm ist auch dafür verantwortlich, Wasser und Elektrolyte aus Speiseresten aufzunehmen, die vom Dünndarm verdaut wurden, und Speisereste zu Fäkalien zu verarbeiten, die durch den Anus ausgeschieden werden.

Funktion des Dünndarms bei der Nahrungsverdauung

Der menschliche Verdauungsprozess beginnt, wenn Nahrung gebissen, gekaut und im Mund zerdrückt wird. Während des Kauvorgangs erhöht sich die Speichelproduktion, um die Nahrung weicher zu machen und das Schlucken zu erleichtern.

Darüber hinaus spielt der Enzymgeh alt im Speichel auch eine Rolle bei der Aufsp altung von Nahrung in Nährstoffe, die vom Darm leicht verarbeitet werden können.

Geschluckte Speisen und Getränke gelangen durch die Speiseröhre und dann in den Magen. Im Magen wird die Nahrung durch vom Magen produzierte Säuren und Enzyme in eine dicke Flüssigkeit oder Paste zerlegt und zersetzt.

Außerdem wird die Nahrung geschoben und ist bereit, im Dünndarm verarbeitet zu werden. Im Dünndarm angekommen, trifft Nahrung, die eine Reihe von Prozessen im Magen durchlaufen hat, auf Enzyme und andere Substanzen wie Galle, die aus den Zellen des Darms, der Galle, der Leber und der Bauchspeicheldrüse stammt.

Diese Substanzen zerlegen Kohlenhydrate, Fette und Proteine in einfachere Verbindungen, damit sie vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Beispielsweise wird Protein in Aminosäuren, Kohlenhydrate in Glukose und Fette in Fettsäuren und Glycerin zerlegt.

Außerdem beginnt der Prozess der Aufnahme von Nährstoffen im Dünndarm. Nährstoffe, die in diese kleineren Substanzen zerlegt wurden, gleiten dann durch die Innenwand des Dünndarms, die mit winzigen Vorsprüngen, den Zotten, gefüllt ist. Villi bestehen auch aus kleineren Vorsprüngen, die Mikrovilli genannt werden.

Die Kombination von Zotten und Mikrozotten kann die Oberfläche des Dünndarms vergrößern. Dadurch wird die Aufnahme von Nährstoffen maximiert. Der Rest der Nahrung, die nicht vom Dünndarm aufgenommen wird, gelangt in den Dickdarm und wird zum Rektum geschoben.

Wenn sich Ihr Rektum mit Stuhl füllt, verspüren Sie Sodbrennen und Stuhldrang.

Erkrankungen im Dünndarm und wie man sie vermeidet

Wie andere Organe im Körper kann auch die Funktion des Dünndarms durch bestimmte Zustände oder Krankheiten beeinträchtigt werden. Einige Gesundheitsprobleme, die häufig im Dünndarm auftreten, sind:

  • Infektion
  • Blutungen
  • Darmverschluss
  • Reizdarmsyndrom
  • Morbus Crohn
  • Zöliakie
  • Darmkrebs

Um Funktionsstörungen des Dünndarms durch diese Erkrankung vorzubeugen, empfiehlt es sich, viel Wasser und ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Vermeiden Sie fettreiche Lebensmittel, da dies das Darmkrebsrisiko erhöhen kann.

Wenn es Anzeichen oder Symptome gibt, die auf Störungen des Dünndarms hindeuten, wie z. B. anh altender Durchfall oder Bauchschmerzen, drastischer Gewichtsverlust oder blutiger Stuhl, konsultieren Sie einen Arzt. Der Arzt wird eine Untersuchung durchführen, um die Ursache festzustellen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Beliebtes Thema